ZIELE und GEMEINSAMER MEHRWERT

Als oberstes Ziel der ökologischen Maßnahmen an der Raab ist die grenzüberschreitende Erreichung der Durchgängigkeit – Fischpassierbarkeit für das gesamte Einzugsgebiet der Raab und damit verbunden die Lösung von Hochwasserschutzaufgaben in Verbindung mit ökologischen Verbesserungen.
Damit wird gleichzeitig eine Risikoprevention sowohl aus ökologischer als auch aus Hochwassermanagement-Sicht erreicht (Umsetzung der EU-Richtlinien).

Über ein gemeinsames Monitoring-System soll die Wirksamkeit der umgesetzten Maßnahmen beobachtet werden.
Die Verbesserung der Effizienz und Qualität der Zusammenarbeit der zuständigen öffentlichen Verwaltungen durch die Nutzung von Synergien wird genauso angestrebt, wie die Verbesserung der Information (Wasserqualität, Hochwasserschutz, Freizeitnutzung, etc.) über den Fluss.

Eine bessere Integration der Raab in die Freizeitnutzung der in der Region lebenden Bevölkerung soll als zusätzliches „Service“ installiert werden.

Entsprechend den ausgewählten pilothaften Maßnahmen gibt es jeweils spezielle Zielsetzungen:

  • Schaffung zusätzlicher Retentionsflächen
  • Verbesserung Grundwasserhaushalt
  • Verbesserung der Selbstreinigungskraft der Raab
  • Strukturverbesserung der Raab
  • Verbesserung des Wasserrückhaltes in der Landschaft

Der gemeinsame Mehrwert:

  • Erstmalig erfolgt eine gemeinschaftliche Betrachtung des Flusses (früher betrachtete jeder Partner sektoral nur seinen Abschnitt).
    Bestimmte Risiken (wie z.B. Stauhaltungen, Isolierung der Fischpopulationen, monotone Gerinne – wenig Selbstreinigung) werden durch Zusammenarbeit wesentlich reduziert und die Qualität der Raab insgesamt verbessert. Eine Verbesserung der naturräumlichen Gegebenheiten erfolgt durch z.B. Einbindung der Flussaugebiete durch eine Altarmanbindung; die Attraktivität des Wasserbereiches steigt.
  • Es erfordert eine nachhaltige gute Abstimmung und Zusammenarbeit der beteiligten Partner.
  • Gemeinsame Kommunikationsstrategie und deren Umsetzung. 





OPENWEHR:
Durchgängigkeit bei Wehranlagen der Raab im Grenzraum!