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Ökologische Maßnahmen und Hochwasserschutz Jennersdorf-Neumarkt/Raab (Kurzbeschreibung)

Im Rahmen des Gewässerbetreuungskonzeptes soll eine ökologische Ertüchtigung des regulierten Raababschnittes im Raum Jennersdorf samt integriertem Hochwasserschutz umgesetzt werden.

Dabei wird einerseits durch die Anbindung von Altarmen eine Laufverlängerung der Raab erzielt und durch die Schaffung eines Umgehungsgerinnes im Bereich des Kraftwerkes Neumarkt/Raab eine Migrationsmöglichkeit für sämtliche Wasserlebewesen gewährleistet. Andererseits wird durch die Absenkung der Wehrkrone des Kraftwerkes der Rückstaubereich verkleinert, wodurch der ökomorphologische Gesamtzustand aufgewertet und die Abflusskapazität bei Hochwasser vergrößert wird.
Die neue Entlastungsmulde der Raab trägt ebenfalls zur Erhöhung der Abflussleistung bei und dient der Optimierung des Hochwasserschutzes.

Weiters wird der Grieselbach im Mündungsbereich in das Unterwasser des Kraftwerkes mit einbezogen und somit eine entsprechende Fischaufstiegshilfe sowohl über das Umgehungsgerinne der Raab als auch in den Grieselbach selbst sichergestellt.
Durch die Revitalisierung der Altarme und die Herstellung des Nebengerinnes im Bereich des Kleinwasserkraftwerkes erhält die Raab bei ausreichender Dotierung (Mindest-durchflussmenge von 1 m³/s bei Niederwasser- bzw. 3 m³/s bei Mittelwasser¬führung) und Dynamisierung des Gewässernetzes bei höheren Wasserständen wieder den Charakter eines mäandrierenden Tieflandflusses, der dem ursprünglichen Naturzustand vor der Regulierung gerecht wird.

Zusätzlich zu den wasserwirtschaftlichen Effekten können positive touristische Auswirkungen erzielt werden. 
  





OPENWEHR:
Durchgängigkeit bei Wehranlagen der Raab im Grenzraum!